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Auf ein Wort

Unsere wunderschöne Erde

Das Wetter fühlt sich nicht wirklich nach Sommer an im Moment. Die Natur wiederum kümmert das gar nicht und macht das, was zu tun ist: Sie entwickelt sich, egal wie kühl es ist. Den Regen mögen die Pflanzen sowieso. Und wir kommen an blühenden Rapsfeldern vorbei, freuen uns über die aufgehenden Blumen, über die grünen Bäume, die Vögel, die sich ab Sonnenauf­gang lautstark bemerkbar machen, ihre Nester bauen und den ganzen Tag emsig durch die Lüfte fliegen. Vielleicht sind wir mit einem Regenschirm bewaffnet- aber es ist nicht zu leugnen: Es ist Sommer!

Dass die Wölfe in Deutschland zurück sind, leugnet auch keiner mehr. Inzwischen sind sie in fast allen Bundesländern wieder heimisch, das war ursprünglich von der EU auch so gewollt und geplant aber von einigen Menschen, z.B. einigen SchafzüchterInnen, wird ihre Daseinsberechtigung geleugnet. Nicht, dass es da außer Ab­schuss keine andere Lösung gäbe- aber wollen wir denn überhaupt die Notwendigkeit einsehen, Lösungen finden zu müssen?

Schließlich hat das viele Jahr­zehnte auch ohne den Wolf hier gut funktioniert.

Was gar nicht mehr funktioniert, sind Nachrichten ohne - nein, nicht was Sie jetzt denken - Berichte über Naturkatastrophen. In diesem Moment flüchten zwei Millionen InderInnen vor dem Zyklon „Yaas“, in Afghanistan gibt es schwere Unwetter, Gletscher schmelzen immer weiter, Mikro­plastik ist inzwischen weltweit nachgewiesen und vor der Küste von Los Angeles wurde grade eine giftige Mülldeponie entdeckt, unsere Wälder leiden enorm. Nur mal so eine klitzekleine Auswahl.

Eine Auswahl müssen wir nach so vielen Informationen leider gezwungenermaßen auch noch treffen: ignorieren, leugnen oder handeln?

Wir haben vor langer Zeit ein Versprechen bekommen: Dass Tag und Nacht, Sommer und Winter, Frost und Hitze, Saat und Ernte nicht aufhören werden, solange die Erde steht (1. Mose 8, 22).

Und wenn wir dann in diesen regnerischen Tagen auch noch einen Regen­bogen wahrnehmen, sollte uns dieser nachdenklich stimmen. Es könnte dieser eine Regenbogen sein, der als Zeichen für den Bund zwischen Gott und uns Menschen steht.

Vielleicht möchte er uns sagen: „Ja, es ist Arbeit: Sich zu entscheiden, die Fakten zu akzeptieren, zu vertretbaren Lösungen zu gelangen und widerstreitende Interessen zu versöhnen. Aber es lohnt sich.“

Es lohnt sich. Denn diese Erde ist wunderschön, und wir gehören dazu.

Idil Rack


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