21.-29.07.2012 - Ökumenische Pilgerfahrt

Radtour vom 21.-29. Juli 2012

Nun ist unsere ökumenische Pilgerfahrt mit dem Fahrrad rund um Hannover schon wieder Vergangenheit.

Im letzten Gemeindebrief hatte ich auf das Pilgermittagessen in unserer Martin-Luther-Gemeinde in Ahlem hingewiesen.

Zum siebten Mal hat der Arbeitskreis Konziliarer Prozess der norddeutschen Landes­kirchen und eine Gruppe ehrenamtlicher MitarbeiterInnen diese Fahrt veranstaltet.

Diese Woche miteinander durch die Umgebung Hannovers zu radeln, miteinander die Schönheit der Natur, die Kirchen und Klöster mit Andachten, Schweigen und Meditation, die Gastlichkeit und Vielfalt der Kirchengemeinden in dieser guten Gemeinschaft von Menschen zwischen vier und 79 Jahren zu erleben, war für alle PilgerInnen ein Erlebnis.

Dankbar sind wir, dass wir alle heil wieder angekommen sind. Der schön gedeckte Tisch im Gemeindesaal und die leckeren Suppen von Inge Demant und Siegfried Schulze stärken uns.

Am Mahnmal erzählte Frau Gröne vom Lager und von der Entstehung des Mahnmals. Ihr eigenes Erleben im Lager und wie ihr Vater damals ums Leben kam, beeindruckte uns alle sehr. In der Gedenkstätte, die zur Zeit umgebaut wird, hörten wir von der Geschichte der jüdischen Gartenbauschule und ihrer Funktion in der Zeit des dritten Reichs.

Am Maschsee entlang ging es dann zu unserem nächsten Quartier in Ilten, wo wir alle bei Gemeindegliedern beherbergt wurden. Über das Antikriegshaus in Sievershausen, Bierbergen, Hildesheim, Kloster Marienrode, wo seit einigen Jahren wieder Benediktinerinnen leben, Kloster Wennigsen, Barsinghausen, Loccum, Baden in Steinhuder Meer, erreichen wir unser Nachtquartier im Kloster und der Kirchengemeinde Mariensee. Von dort ging es dann fast wieder an Ahlem vorbei nach Ronnenberg, wo uns Superintendent Hermann de Boer mit einer Kaffeetafel vor der Kirche erwartete. Auch dort schliefen wir alle bei Gemeindegliedern. Ansonsten nächtigten wir in Gemeindehäusern und manchmal auch in Kirchen.

Den Abschlussgottesdienst in der alten Ronnenberger Michaeliskirche hielt H. de Boer (er ist der Vorsitzende des Arbeitskreises konziliarer Prozess). Danach machten wir uns alle auf unsere Nachhausewege.

S. Bergengruen