14.02.2016 - Matthias Brodowy war wieder da

„Vertreter des gehobenen Blödsinns“

Ein Abend über das schön klingende Wort „Hornhauthobel“ bis zur nachdenklichen Auseinandersetzung mit Fremdenhass begeistert das Publikum

Schon vor der schnell ausverkauften Vorstellung vom „Vertreter des gehobenen Blödsinns“ Matthias Brodowy war eine dichte und von Vorfreude geprägte Stimmung in der Kirche zu spüren.

Gleich nach der ersten Minute hatte er die volle Aufmerksamkeit des Publikums erlangt und auch sein Spaß an diesem Abend schlug sich schnell in ausgeprägter Spielfreude nieder.

Die zu Beginn im Publikum gesammelten Spielwünsche kamen alle samt auf die Bühne, egal wie alt und auch wenn Matthias Brodowy in der Pause den genauen Text erst recherchieren musste.

So ging es dann um Sachen wie das schön klingende Wort „Hornhauthobel, den Tinnefkeller oder die Frage, ob es Bielefeld gibt oder nicht. Auch Lieder wie das „Hannoverlied“ oder „Jamma jamma“ standen nicht unerwartet auf der Wunschliste.

Es wurde viel und ausgiebig gelacht, zwischen den Wünschen war es aber auch oft still und nachdenklich. Bei Themen wie Fairer Kaffee oder Fremdenhass gab es deutliche Worte zu hören und nicht zuletzt ein Text von Hans Dieter Hüsch aus den 60ziger Jahren über dieses Thema beeindruckte viele Gäste.

„Schön war es wieder bei Euch und so gemütlich, eben „Faire-Bohne“, war der Kommentar eines Gastes nach der Vorstellung. Zur häufig gestellten Frage: „Kommt er denn wieder?“ hier die Antwort: Ja, am 11. Februar 2017 mit seinem neuen Programm „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“!

Kerstin Rensing